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Rückenschmerzen - effektive Therapie in Düsseldorf

Stärken Sie Ihren Rücken mit der richtigen Therapie

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerdebildern überhaupt und können mit Recht als Volkskrankheit bezeichnet werden. Sie können viele verschiedene Ursachen haben. Allen Ursachen gemein ist, dass akute Rückenschmerzen – wenn sie nicht ausreichend behandelt werden – sehr leicht chronisch werden können. Nur eine schnelle und effektive Therapie kann diesen unheilvollen Prozess aufhalten.

Dafür müssen die auslösenden Ursachen exakt analysiert werden. Nach der manuellen Untersuchung stehen uns im Düsseldorfer Orthopaedicum technische Verfahren wie das digitale Röntgen, die 4-D-Wirbelsäulenanalyse, und die Triggerpunktanalyse sowohl mit manuellen Methoden als auch neuerdings mit Darstellung der myofascialen Schmerzpunkte durch die Elastografie zur Verfügung. Zur weiteren Bildgebung können die DEXA-Knochendichtemessung sowie Kernspintomographie (MRT) oder CT-Untersuchungen notwendig sein, welche durch uns zeitnah realisiert werden – wenn nötig noch am gleichen Tag.

Rückenschmerzen ursachenorientiert behandeln

So können strukturelle Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule unterschiedliche, meist entzündlich vermittelte Schmerzen auslösen. Aber auch dauerhaft verkürzte und verdickte Muskelfasern können alleinig die Ursache von funktionellen Rückenbeschwerden sein. Sehr häufig werden sie aber auch im Rahmen von strukturellen Wirbelsäulenerkrankungen gefunden und können unbehandelt zu Restbeschwerden führen.

Strukturelle Veränderungen

Facettengelenkarthrose

Den größten Teil der Belastungen in unserer Lebenszeit müssen an der Wirbelsäule die Bandscheiben aufnehmen. Je älter wir werden, desto dünner werden die Bandscheiben. Die Rückenmuskulatur schrumpft. In der Konsequenz müssen die Wirbelgelenke, die die Beweglichkeit unseres Rückens ermöglichen, die vermehrten Belastungen aufnehmen. Die Folge sind Abnutzung, welche zu Entzündungen führen kann, das Gelenk versteift und wird unbeweglich. Man spricht dann von einer schmerzhaften Arthrose der Facettengelenke. Diese krankhafte Abnutzung der Gelenke löst verschiedene Beschwerden aus. So sind Muskelverspannungen ebenso möglich wie Rückenschmerzen und plötzliche Unbeweglichkeit der Wirbelsäule. An der empfindlichen Halswirbelsäule können die erkrankten Gelenke Kopfschmerzen und stärkste Nacken- und Schulterschmerzen auslösen.

In diesen Fällen ist die effektivste Therapie die Facetteninfiltration. Hierbei werden im Rahmen der schonenden Mikrotherapie unter Bildkontrolle hochwirksame Medikamente zielgenau an die betroffenen Facettengelenke gebracht.

Bandscheibenvorwölbung und –vorfall

Bei der Bandscheibenvorwölbung (Protrusion) kommt es zu einer Ausbeulung des flüssigen Inneren der Bandscheibe aufgrund einer Ermüdung des äußeren Faserringes. Dies kann durch wenig Bewegung und falsche, vor allem starke Belastung geschehen. Von einem Bandscheibenvorfall spricht man, wenn der Faserring verletzt ist und Bandscheibengewebe heraustritt. In beiden Fällen kann es zu Druck auf Nerven und zu Schmerzen an Rücken und Bein kommen.

Auch hier hilft die medikamentöse Mikrotherapie. Durch eine Hohlnadel werden bildschirmgesteuert schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente an die Bandscheibe und den betroffenen Nerv gebracht. Man spricht hierbei von einer periradikulären Therapie (PRT). Bei mittig gelegenen Bandscheibenvorfällen kommen epidurale Injektionstherapien, welche ebenfalls bildgesteuert durchgeführt werden, zur Anwendung.

Spinalkanalstenose

Eine Erkrankung des älteren Menschen, häufig Folge schwerer körperlicher und einseitiger Belastungen, ist dagegen die sogenannte Spinalkanalstenose, das Zuwachsen des Wirbelkanals, durch den das Rückenmark mit seinen Nervenbahnen verläuft. Knochen, Gelenke und Bänder verdicken sich. Nur so können sie den vermehrten Belastungen standhalten. Das zusätzliche Knochengewebe wächst nach Innen und drückt auf das Rückenmark.

Nicht nur der Rückenmarkkanal, sondern auch alle weiteren Öffnungen zwischen den Wirbeln, durch die Nervenbahnen verlaufen, können von diesen Einlagerungen betroffen sein. Die Nerven, welche durch die verengten Kanäle laufen, werden gereizt.

Sind die unteren Wirbel, die Lendenwirbel von den Einlagerungen zugesetzt, treten Ischiasschmerzen auf. Der Patient kann auch unter Gehschwäche und Gefühlsstörungen leiden oder sogar Lähmungserscheinungen zeigen.

Bei derartigen Beschwerden versuchen wir am Düsseldorfer Orthpaedicum zunächst mit der medikamentösen Mikrotherapie (PRT´s, dorsale epidurale und sacrale epidurale Injektionen) die Symptome zu lindern. Erst wenn die Behandlung mit schmerzlindernden Substanzen keinen Erfolg zeigt, kommen operative mikrochirurgische Verfahren zur Anwendung. Dabei wird die überschüssige Knochensubstanz mit einem Instrument entfernt und der betroffene Nervenkanal erweitert.

Funktionelle Rückenschmerzen / myofasciales Schmerzsyndrom - therapeutische Lösungswege im Orthopaedicum in Düsseldorf

Einen wesentlichen Stellenwert hat am Düsseldorfer Orthopaedicum die Behandlung des myofascialen Schmerzes. Dieser kann sowohl alleinige Ursache für Rückenschmerzen sein, als auch im Rahmen von strukturellen Wirbelsäulenerkrankungen auftreten. Hierbei ist die Behandlung beider Erkrankungsbilder für einen langfristigen Erfolg entscheidend.

Mit der Trigger-Stoßwellentherapie (TST®) und der Spineliner-Therapie® stehen moderne Verfahren zur Verfügung, um schmerzauslösende, verkürzte und verdickte Muskelfasern aufzuspüren und langfristig aufzulösen. Erst durch diese Behandlung ist eine dauerhafte Schmerzfreiheit möglich.

Neuerdings steht uns mit der Neurostimulation NSM® ein weiteres schonendes und innovatives Verfahren zur Verfügung. Hierbei werden mit feinsten Nadeln spezifische Felder angelegt. Dieses nahezu schmerzfreie und risikoarme Verfahren setzen wir im Bereich der Wirbelsäule v.a. bei Nacken- und Kopfschmerzen und lokal umschriebenen Rückenschmerzen erfolgreich ein.

Therapeutischer Stufenplan
Stufe 1: Allgemeine Therapieformen
Stufe 1: Allgemeine Therapieformen
Stufe 2: Schmerz- und Injektionstherapie
Stufe 2: Schmerz- und Injektionstherapie
Stufe 3: Spezielle Therapieformen
Stufe 3: Spezielle Therapieformen
Stufe 4: Schonende Mikrotherapie
Stufe 4: Schonende Mikrotherapie
Stufe 5: Stationäre Schmertherapie
Stufe 5: Stationäre Schmertherapie
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