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Der therapeutische Stufenplan


Den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen

Um Patienten individuell behandeln zu können, wird zunächst, je nach Erkrankung, ein Therapie-Stufenplan erarbeitet. Dazu zählt nach der Diagnose das Erstellen eines geeigneten Therapieplanes, der schrittweise die notwendigen Methoden enthält, die schließlich zur Ausheilung/Linderung der Erkrankung führen sollen.


Stufe 1 Allgemeine Therapieformen

Die erste Stufe des Stufenplans beginnt mit allgemeinen Therapieformen. Das Orthopaedicum verwendet dabei manualtherapeutische Verfahren wie beispielsweise Chirotherapie oder physikomechanische Maßnahmen. Darüber hinaus finden Akupunkturbehandlungen sowie schmerz- und entzündungshemmende Medikamente Anwendung.

Stufe 2 Schmerz- und Injektionstherapie

Die zweite Stufe des Therapieplans setzt auf Schmerz- und Injektionstherapie. Zum Einsatz kommt die Therapeutische Lokalanästhesie. Schmerzmittel und Entzündungshemmer gelangen bei diesem Verfahren per Injektion direkt an Schmerz- und Triggerpunkte. Eine weitere Methode in dieser Stufe ist die Neuraltherapie. Auch hier lindert ein Lokalanästhetikum den Schmerz.

Stufe 3 Spezielle Therapieformen

In der dritten Stufe finden spezielle Therapieformen Verwendung. Besonders bei Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und der Muskulatur kommen Trigger- Stoßwellentherapie (TST®) und Spineliner-Therapie® zur Anwendung. Zum Leistungsspektrum zählen in dieser Stufe auch NSM®-Neurostimulation und SpineMED®-Table Dekompressionsbehandlung.

Stufe 4 Schonende Mikrotherapie

In der vierten Stufe kommt eine schonende Mikrotherapie zum Einsatz. Bei dieser interventionellen Schmerztherapie handelt es sich um computer- und bildwandlergestützte Infiltrationstechniken. Dünne Spezialsonden werden zielgenau im betroffenen Bereich der Wirbelsäule platziert. Minimal-invasive Injektionstechniken verabreichen gezielt Medikamente zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung.

Stufe 5 Stationäre Schmerztherapie

Die 5. Stufe beinhaltet komplexe Schmerztherapien unter stationären Bedingungen. Sollte eine Operation notwendig sein, werden minimal-invasive endoskopische und mikrochirurgische Wirbelsäuleneingriffe an hochspezialisierten Kliniken durchgeführt - getreu unserem Motto "so viel wie nötig, so schonend wie möglich".


So viel wie nötig, so schonend wie möglich

Der individuell zugeschnittene Therapieplan stellt sicher, dass im Laufe der Behandlung alle nötigen Maßnahmen ergriffen werden, die dazu führen können, dass die Behandlung zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wird. Dabei muss die Therapie stets in sinnvollem Verhältnis zu Nutzen und Risiko stehen. Bevor stationäre, meist operative Maßnahmen ergriffen werden, gilt es deshalb, je nach Erkrankung, alle konservativen bzw. ambulanten Verfahrensweisen auszuschöpfen.


Therapien im Düsseldorfer Orthopaedicum

Allgemeine Maßnahmen:
  • Chirotherapeutische Mobilisations- und Manipulationsbehandlungen
  • Allgemeine Infiltrations- und Injektionsbehandlungen
  • Homöopathische und homotoxikologische Infiltrations- und Injektionstherapie
  • Biologische und biotechnologische Arthrosetherapie
  • Chinesische Ganzkörperakupunktur, Ohrakupunktur nach Nogier, Schädelakupunktur nach Yamamoto
Minimalinvasive Maßnahmen:
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