DEXA-Messung

Die zuverlässige Diagnose von Osteoporose

Millionen von Menschen leiden unter Osteoporose in Deutschland. Die Krankheit, die sich durch Schwund der Knochenmasse äußert, betrifft überwiegend Frauen nach Eintritt der Wechseljahre. Für eine zuverlässige Diagnose von Osteoporose, ist die DEXA-Messung, zur Ermittlung der Knochendichte, das meist genutzte Verfahren. Um die Anfälligkeit für Knochenbrüche zu analysieren und zu vermessen, ist die auf Röntgenstrahlen basierende Technik, eine gänzlich schmerzfreie Methode. Auch im Anfangsstadium von Osteoporose, liefert die DEXA-Untersuchung verlässliche Ergebnisse, um schon präventiv Heilbehandlungen einleiten zu können.

DEXA-Messung DEXA-Messung

Funktionsprinzip und Behandlungsablauf mittels DEXA

Die DEXA-Messung, auch Dual-Energy X-Ray Absorptiometry genannt, ist die am häufigsten verwendete Methode der Osteoporose-Diagnostik und ein von der WHO (World Health Organisation) anerkanntes Verfahren.

Bei diesem speziellen Verfahren, werden zwei Röntgenstrahlen mit verschiedener Intensität durch den liegenden Körper per Scanner geschickt. Dabei wird eine Bildsequenz mit unterschiedlicher Strahlenstärke erstellt. Daraus lässt sich die Abschwächung des Knochen, anhand der durchdringenden Röntgenstrahlen erkennen. Diese Daten werden an einen Computer übertragen, der dann den Wert der Knochendichte ermittelt. Vor allem die Lendenwirbelsäule und der Hüftknochen sind die Zielobjekte der Vermessung. Die Prozedur benötigt ungefähr 10 bis 15 Minuten. Auch wenn diese Messmethode nicht an Schwangeren durchgeführt werden sollte, gilt sie aufgrund der sehr niedrigen Strahlen-Dosis als ungefährlich.

Anwendung der DEXA-Messung

Die Messung der Knochendichte ist altersunabhängig durchführbar und im Falle schon vorhandener Osteoporose sollte die Behandlung zur Kontrolle etwa nach zwei bis drei Jahren wiederholt werden. Nach Organtransplantationen oder bei Durchführung cortisonhaltiger Medikamente ist eine DEXA-Untersuchung sogar jährlich zu empfehlen. Verschiedene Faktoren begünstigen das Risiko an Osteoporose zu erkranken. Dazu zählen unter anderem Nikotinkonsum, übermäßiger Alkoholkonsum, zu geringe Kalzium-Versorgung, zu wenig Bewegung, aber auch Untergewicht kann Osteoporose fördern.

Eine DEXA-Messung eignet sich vor allem bei:

  • Frauen nach Eintritt der Wechseljahre
  • Personen nach Erreichen des 65 Lebensjahres
  • Vorkommnis einer Anorexie
  • Familiärer Vorbelastung von Osteoporose-Erkrankungen
  • Unergründlichen Rückenschmerzen
  • Patienten einer Kortison- oder Transplantationsbehandlung
  • Personen mit vormaligen Knochenbrüchen
  • Schlechtem Heilungsverlauf nach Knochenbrüchen
  • Bewegungseinschränkung aufgrund einer Gelenkerkrankung